Ueber uns

Der Club Alfa Romeo 2000 + 2600 ist eine verschworene Gemeinschaft Gleichgesinnter. Einer der Hauptgründe, weshalb man sich 1993 für die Gründung eines Clubs entschloss, war die prekäre Lage auf dem Ersatzteilmarkt. „Sehr viele Teile sind nicht mehr erhältlich und müssen im Bedarfsfall extra hergestellt werden und sind damit natürlich dann auch entsprechend teuer. Wenn sich nun einige Clubmitglieder zusammen tun, auch über die Grenze nach Deutschland zu dortigen Besitzern schauen, kann eine Kleinserie aufgelegt und im Verhältnis dann kostengünstiger bezogen werden,“ erklärten die Verantwortlichen für die Ersatzteilbeschaffung, Stefan Mettauer (Büren an der Aare) und Felix Meier (Frauenfeld) und fahren fort: „Dank der Clubkontakte wechselt eines der begehrten Ersatzteile auch direkt von Clubmitglied zu Clubmitglied. Man hilft sich gegenseitig gerne, denn plötzlich ist man selbst in der Lage, ein Ersatzteil suchen zu müssen. Wenn die Hilfe von Mitgliedern spielt, wird es etwas einfacher“. Der Club Alfa Romeo 2000 + 2600 unterscheidet sich ein klein wenig von andern Markenclubs: Die Clubmitglieder legen oftmals selbst Hand an und überlassen nicht alle Arbeiten den Garagisten. „Bei Treffen sind dann eher Typen gefragt, die vom Schrauben noch schwarze Hände haben, als solche, die in Anzug und Krawatte brillieren wollen“, schmunzelt Clubpräsident Thomas Suter (der aber selber besser schreibt als schraubt ...).

Alfa Romeo - ein Name der Auto-Enthusiasten auf der Zunge zergeht. Spezielle Alfa-Romeo-Modelle aus der Nachkriegsgeneration sind die Typenreihen 102 (Zweiliter-Vierzylinder-Motoren) und 106 (2,6-Liter-Sechszylindermotoren). Sie sind relativ unbekannt geblieben. Unbegreiflich eigentlich: Berühmte Designer haben Hand angelegt: Touring aus Milano ist für die Carosserie des Spiders verantwortlich und bei Bertone aus Turin hat ein damals noch unbekanntes Talent mit dem Namen Giorgio Giugiaro den Sprint entworfen. Zagato hat mit dem Sprint 2600 SZ eine Kleinserie von knapp über 100 Stück gezeichnet und gebaut und Osi hat sich der unglücklich gestalteten Berlina 2600 angenommen und sie im wahrsten Sinne des Wortes in Form gebracht.

In der Schweiz sind noch rund 80 Autos der Serie 102 (gebaut von 1958 bis 1961) und 106 (gebaut von 1962 bis 1968) bekannt. Etwas mehr als die Hälfte der Besitzer sind Clubmitglieder. Am stärksten sind die Spider-Modelle (Cabriolets) verbreitet - wen wundert’s, wenn man den Spassfaktor eines offenen Autos betrachtet. Im Schweizer Club sind alle Modelle vertreten.

"Wir sind in der glücklichen Lage, dass einer von insgesamt 54 gebauten Osi in der Schweiz steht, auch vom nur 105 mal gebauten Zagato Sprint ist einer im Besitz eines Clubmitgliedes. Und ganz speziell: Auch ein Modell "Rio", gebaut in Brasilien und optisch zwischen Alfetta und Alfa 6 einzureihen, hat einen Besitzer aus unserem Club," erklärt Thomas Suter.

Der Besuch der beiden jährlichen Club-Veranstaltungen und weitere, private Ausfahrten, sind der Lohn für die Mühen und Sorgen, die der Unterhalt der Berlinas, Coupés und Spider mit sich bringt. Der kernige Sound der Motoren, der Wind, der beim Offenfahren die Haare in Unordnung bringt und die schönen Formen von Coupé und Spider sowie der Name „Alfa Romeo“ sind die Entschädigung, für den Aufwand, die Autos am Laufen zu halten.

Eine Mitgliedschaft im Club bringt nur Vorteile:

  • Gespräche unter Gleichgesinnten

  • Austausch von Adressen und Erfahrungen (positive und negative!)

  • Jährliche Treffen bei Generalversammlung und Sommer-Ausfahrt

  • Vorteile bei der Ersatzteilbeschaffung

  • Vorteile dank ideeller Unterstützung (Zustandsbeurteilung,Tips, Verkaufsberatung etc.)

  • Verbindungen zu andern Clubs (z.B. dem deutschen Club klassischer Alfa Romeo)


Sie besitzen einen Alfa Romeo der Typenreihe 102 oder 106?
Also: Nichts wie los auf unser Anmeldeformular!
Werden Sie noch heute Mitglied in unserem Club - wir freuen uns auf Sie!